Barrierefrei zum Regenbogen

Ein Projekt für Menschen mit und ohne Behinderung

Auf dem Bild sind zusehen, ein junger Mann im Rollstuhl, eine junge Frau mit Sonnenbrille, blindenabzeichen und Blindenstock und ein alter Mann mit Rollator
Bildquelle: www.regenbogenhaus-stuttgart.de
Zeichnung: Nora Marie Back

Wer bin ich und wen möchte ich lieben?

Die Bundeszentrale für politische Bildung spricht von 5 – 10% der Weltbevölkerung, die LSBTTIQ sind. Das heißt 5 – 10% der deutschen Bevölkerung sind LSBTTIQ (Lesbisch – Schwul – Bisexuell – Transgender – Transsexuell – Inter – Queer). Dazu gehören Menschen mit und ohne Behinderung. 5 – 10% der Menschen mit Behinderung sind LSBTTIQ. Das sind 5-10 von 100.

Zum Anders-Sein – LSBTTIQ sein – zu stehen, ist nach wie vor schwieriger als zur hetero-Bevölkerung zu gehören. Den eigenen Weg zu finden, hängt sehr davon ab, ob es in der eigenen Umgebung Menschen gibt, denen man sich anvertrauen kann, die mit einem offen reden und einen unterstützen.

Menschen mit Behinderung wird darüber hinaus eine eigene Sexualität oft abgesprochen. Wie kann ein Mensch, dem keine eigene Sexualität zugesprochen wird, eine eigene Orientierung finden?

Gerade Menschen mit Behinderung haben ein ganz besonderes Gespür für Gefühle. Warum nicht auch Gefühle und sexuelle Anziehungskraft für und zum eigenen Geschlecht?

Sie brauchen manchmal einfach ein bisschen mehr Verständnis und Unterstützung.

Sie brauchen Menschen, die offen mit ihnen sprechen. Die sie nicht wie ein Kind behandeln und die für sie Worte und Erklärungen für ihr Fühlen, Erleben und Wollen finden.

Das Projekt wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Außerdem bietet die Stadt Stuttgart Förderprogramme an. Mehr Infos: https://www.stuttgart.de/foerderprogramme-barrierefreies-stuttgart